Atomspot


3 Millionen für den Klimaschutz


Belene – Die atomare Sicherheit Europas in den Händen unseres Oberbürgermeisters

Veranstaltung von Greenpeace und urgewald am 21.4.2009
um 19 Uhr im Kulturzentrum Wichern:


RWE will Satire verbieten animiert

Am 21. April laden Greenpeace und die Umweltorganisation
urgewald Dortmunder Bürger/innen und Kommunalpolitiker/innen
zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem bulgarischen
Nuklearexperten Dr. Georgui Kastchiev ein.

Hintergrund der Veranstaltung sind die Pläne des RWE-Konzerns im
bulgarischen Belene eins der umstrittensten Atomkraftwerke
Europas zu realisieren. 1985 war dort Baubeginn, obwohl
sowjetische Wissenschaftler wegen seismischer Risiken ausdrücklich
von diesem Standort abgeraten hatten. Denn beim letzten großen
Erdbeben 1977 wurden zahlreiche Gebäude zerstört und 120
Menschen starben nur wenige Kilometer vom geplanten AKWStandort
entfernt. Nach der Wende stoppte deshalb die erste
demokratisch gewählte bulgarische Regierung das Belene Projekt als
„technisch unsicher und ökonomisch untragbar.“ Im Jahr 2005
jedoch grub eine neue bulgarische Regierung die Belene-Pläne
wieder aus. Zunächst scheiterten diese Pläne jedoch, da fast alle
angefragten Banken, darunter auch die Deutsche Bank, eine
Finanzierung des kontroversen Vorhabens ablehnten. Nun hat sich
jedoch RWE in die Bresche geworfen und will in Belene den ersten
Neubau eines Atomkraftwerks russischen Designs innerhalb der EU
realisieren.

Join the energy revolution - Greenpeace

Anlässlich des bevorstehenden 23. Jahrestag der Tschernobyl
Katastrophe laden Greenpeace und urgewald zu einem Vortrag von
Dr. Georgui Kastchiev, dem ehemaligen Leiter der bulgarischen
Atomaufsicht und einer öffentlichen Diskussion über RWEs neuen
Atompläne ein. Dr. Kastchiev hat 34 Jahre Erfahrung im
bulgarischen Atomsektor und ist heute leitender Nuklearphysiker am
Institut für Risikoforschung der Universität Wien. Aufgrund seiner
langjährigen Erfahrungen im bulgarischen Atomsektor und mit den
geplanten russischen Druckwasserreaktoren des WWER Typs, ist er
ein vehementer Kritiker Belenes. Bei der Diskussionsveranstaltung
wird er die Gründe für seine Position darlegen.

Des Weiteren werden alle Oberbürgermeister Kandidaten Dortmunds
zur Veranstaltung eingeladen, um über das Belene Projekt zu
diskutieren. Denn der zukünftige Oberbürgermeister der Stadt wird
auch über die Zukunft dieses Projekts mitentscheiden. Der RWEKonzern
gehört zu etwa ¼ kommunalen Anteilseignern. Dabei hat
der Oberbürgermeister von Dortmund unter den kommunalen
Anteilseignern eine besonders wichtige Stellung und sitzt
gemeinsam mit Kollegen aus Mülheim und Essen im RWE-Aufsichtsrat.

Belene ist – wie Tschernobyl – etwa 1000 Kilometer von
Deutschland entfernt. Im Gegensatz zu Tschernobyl wird die
Entscheidung über die Realisierung von Belene jedoch in Nordrhein-
Westfalen getroffen: von RWE und seinem Aufsichtsrat.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Dortmunder Kultur- und
Tagungszentrum Wichern, Stollenstr. 36, 44145 Dortmund.

V.i.S.d.P.: Roland Oppitz, Greenpeace Dortmund, Tel.: 0163-5048237
(U-Bahn Brunnenstr. U42 / U46)

RWE versteht keinen Spass


RWE will Satire verbieten animiert

Menschenkette gegen Atomkraft


Greenpeace-Menschenkette vor dem RWE-Tower in Dortmund


VON RWEG GEHEN !

www.atomausstieg-selber-machen.de:


„AKW in ERDBEBENZONE – RWE DAS GEHT GAR NICHT!“

weitere Informationen

Greenpeace Dortmund

Campact e.V.

Urgewald e.V.